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Mobiles Tiererlebnis für Veranstaltungen – und wann es nicht passt

„Mobiles Tiererlebnis“ klingt nach einem Anhänger, der auf einen Festplatz fährt. Bei mir heißt es: zwei Transportboxen, ein Auto, und in zehn Minuten steht alles. Was danach passiert, hängt weniger von mir ab als von dem Ort, an den ihr mich bestellt.

Deshalb fange ich mit dem Teil an, den sonst niemand in ein Angebot schreibt.

Wann es nicht passt

Ein Kakadu ist selbst laut — bei meinen Vögeln habe ich 105 Dezibel gemessen, normales Plaudern liegt bei etwa 47. Das Problem ist nie ihre Lautstärke, sondern die um sie herum. Musik, ein Zelt voller Leute, die durcheinanderrufen, jemand, der von hinten an den Tisch stößt: Für ein Tier, das nicht weglaufen kann, ist das kein Fest, das ist eine Bedrohung.

Also nein zu Abendveranstaltungen mit Bar. Nein zu Bühnen mit Scheinwerfern und Beschallung. Nein zu Festzelten und offenen Marktplätzen, an denen ständig fremde Menschen von der Seite kommen. Wenn ich beim Aufbau merke, dass es zu unruhig ist, ändere ich den Ablauf, und wenn das nicht reicht, packe ich ein. Das steht in meinen Bedingungen, und ich habe es bisher immer so gehalten.

Und wann es sehr gut passt

Alles, wo Leute sitzen und Zeit haben. Ein Kindergeburtstag im Garten. Ein Familienfest am Nachmittag. Ein Vereinsabend in einem Saal, in dem die Leute auf Stühlen sitzen und zuhören. Ein Vortragsformat für eine Gruppe, die etwas über Papageienhaltung erfahren will.

Ehrlich gesagt sind das bei mir bisher vor allem private Begegnungen gewesen, keine großen Veranstaltungen. Eine davon war Jay. Beim ersten Besuch war er noch schüchtern und hielt Abstand. Nach ein paar Minuten saß Skippy auf seiner Schulter und wollte da nicht mehr weg. So sieht ein gelungener Termin aus — nicht wie ein Programmpunkt, den man abhakt.

Was ihr bekommt

  • Begegnung, 290 € — 45 bis 60 Minuten, bis 25 Personen. Der übliche Rahmen für einen Geburtstag oder ein Familienfest.
  • Erlebnis, 390 € — bis 90 Minuten, mehr Zeit pro Gast, ausführlichere Geschichten und Fotos.
  • Vortrag, 490 € — bis 100 Personen, Vortrags- oder Bühnenformat mit Tierschutzgeschichte und Fragerunde. Für Vereinsabende und größere Runden, sofern der Saal ruhig ist.

Anfahrt im Bezirk Imst inklusive, außerhalb 0,55 € pro Kilometer ab Wenns. Sicherheitsgeschirr und Transportbox sind immer dabei, ein freier Vogel ohne Sicherung kommt bei mir nicht vor. Betriebshaftpflicht ist vorhanden, Auf- und Abbau mache ich selbst. Buchungen weniger als sieben Tage vorher gehen, kosten aber 25 % Zuschlag.

Wer da eigentlich kommt

WILD ist ein Gelbhaubenkakadu, 2012 geschlüpft, seit Januar 2021 bei mir. Seine Flügel wurden vor der Übergabe bis aufs Fleisch abgeschnitten; er kann nicht fliegen und die nachwachsenden Federn brechen bis heute. Skippy, auch ein Gelbhaubenkakadu, wurde in Oberösterreich auf der Straße gefunden und im Tierheim von niemandem abgeholt. Ranki ist seit Juli 2026 dabei, ein Goffinkakadu aus einem Wiener Forschungsprojekt über Papageienintelligenz — er kam nicht aus schlechter Haltung, er passte nur in seine Gruppe nie hinein.

Wer von den dreien mitkommt, entscheide ich am Tag selbst, je nachdem, wie sie drauf sind. Das ist keine Marotte. Sie sind keine Requisiten, die man nach Programmheft einteilt.

Wenn ihr etwas plant und nicht sicher seid, ob es passt: beschreibt mir kurz den Ort — wie viele Leute, drinnen oder draußen, und ob es dort Musik gibt. Ich sage euch ehrlich, ob ich komme. Antwort innerhalb von 24 Stunden.

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