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Der Mensch hinter WILD MOMENTS

Nicht nur ein Tierhalter.
Ein Vater.

Beri Kirsh, Jahrgang 1997 — aus Israel, zuhause in Tirol. Die weißen Winter und das saftige Grün des Sommers: eine Landschaft, die ich nie mehr loslassen wollte.


Viele Wege. Eine Erfüllung.

Ich habe vieles gemacht: Pergolabau, Bauarbeiten, Elektroanlagen für Busse, Kellnern. Ich mochte jede dieser Arbeiten. Aber erfüllt hat mich keine davon.

Dann kam WILD.

Nicht geplant. Nicht als Idee. WILD kam in einer der schwierigsten Phasen meines Lebens — und er ist der Grund, dass ich heute noch hier bin.


Warum ich das tue.

Nicht wegen Shows. Nicht wegen Attraktionen. Ich habe WILD MOMENTS gegründet, weil ich zu viele Male zugeschaut habe: Tiere, die innerhalb weniger Wochen von Hand zu Hand weitergegeben wurden. Menschen, die nicht bereit waren, echte Verantwortung zu übernehmen. Tiere, die darunter gelitten haben.

Ich möchte verhindern, dass das weitergeht — durch echte Begegnungen, die etwas verändern.

„Ich werde mir auf keinen Fall bald einen Papagei nach Hause holen.“

— Das schönste, was ich von Gästen höre. Immer wieder.


Kein Zirkus. Kein Auftritt. Eine echte Erfahrung.

Wenn ich mit Schulen, Hotels oder Gruppen arbeite, mache ich keine Vorführung. WILD und Skippy machen vielleicht einen Trick — aber das ist nicht der Punkt. Wenn du eine Attraktion suchst, kannst du einen Zauberer buchen.

Wenn du aber möchtest, dass die Menschen bei dir eine Erfahrung machen, die sie ihr ganzes Leben nicht vergessen — bin ich die richtige Adresse.


Meine Philosophie.

Lebe und lass leben. Tiere haben das Recht, so zu existieren, wie sie es sollen — nicht so, wie wir es wollen. Deshalb sprechen meine Papageien nicht. Wenn ich jemanden wollte, der mit mir redet, hätte ich mich entschieden, mit Menschen zusammenzuleben.

Ich versuche, 24 Stunden am Tag bei meinen Tieren zu sein. Seit 2017 lerne ich jeden Tag etwas Neues — keine formale Ausbildung, aber über 8 Jahre gelebte Erfahrung.

Die Menschen in meiner Umgebung nennen mich den Papageienmann. Ich bin damit einverstanden.

„Lebe und lass leben.“

Tiere verdienen das Recht, so zu existieren, wie sie dazu bestimmt wurden. Nicht so, wie wir es uns vorstellen.

— Beri Kirsh


WILD, Skippy & Ranki — meine Gefährten.

WILD — Gelbhaubenkakadu mit aufgerichteter Haube
Beri Kirsh mit WILD — Gelbhaubenkakadu, Tirol

WILD

„Der Grund, dass ich heute noch hier bin — mein täglicher Begleiter seit den schwersten Tagen meines Lebens.“

Gelbhaubenkakadu · bei uns seit Januar 2021

Mehr über WILD →

Skippy der Gelbhaubenkakadu im Tiroler Winterschnee

Skippy

„Neugierig, lebendig, unberechenbar — Skippy bringt Feuer in jede Begegnung.“

Gelbhaubenkakadu · unser Energiebündel

Mehr über Skippy →

Ranki, unser Goffinkakadu, mit einem Zapfen im Schnabel

Ranki

„Er entscheidet, wann gespielt wird — und bringt mir das Spielzeug selbst.“

Goffinkakadu · seit Juli 2026

Mehr über Ranki →

Möchtest du WILD, Skippy und Ranki persönlich erleben?

Zum Mitnehmen

Acht Dinge über Papageien, die kaum jemand weiß

Wisch zur Seite. Jede Karte nennt ihre Quelle.

Der schönste Satz

„Ich hole mir auf keinen Fall bald einen Papagei nach Hause.“ Das ist der Satz, den wir am liebsten hören. Ein Erlebnis, nach dem jemand keinen Papagei kauft, hat genau das erreicht, wofür es gemacht ist.

Warum wir das tun → Aus erster Hand.

Niemand holte ihn ab

Skippy wurde in Oberösterreich auf der Straße gefunden. Im Tierheim meldete sich niemand. Nach einem Monat haben wir ihn adoptiert — sein genaues Alter kennen wir bis heute nicht.

Skippy kennenlernen → Aus erster Hand.

WILDs Flügel

Als WILD im Januar 2021 zu uns kam, waren seine Flügel bis aufs Fleisch abgeschnitten. Er kann bis heute nicht fliegen, und die nachwachsenden Federn brechen immer wieder. Das war kein Unfall, das war die Entscheidung eines Menschen.

WILDs Geschichte → Aus erster Hand.

Geflügelte Werkzeugmacher

Goffinkakadus lösen Aufgaben, für die Primaten jahrelang üben. Am Messerli-Institut in Wien schoben drei von ihnen mit einem Stock eine Kugel ins richtige Loch — jeder Vogel erfand seinen eigenen Griff, einer schaffte es im ersten Versuch.

Ranki kennenlernen → Osuna Mascaró, Mundry, Tebbich, Beck & Auersperg, Scientific Reports (2022), Messerli-Institut, Vetmeduni Wien.

Ein Papagei schlug 21 Harvard-Studenten

Griffin, ein Graupapagei aus dem Labor von Irene Pepperberg, trat im Hütchenspiel gegen 21 Harvard-Studenten an. In 12 von 14 Aufgabentypen war er so gut wie sie oder besser. Nur in den zwei schwersten Runden gewannen die Erwachsenen deutlich.

Wie klug sie wirklich sind → Pailian, Pepperberg, Carey & Halberda, Scientific Reports (2020).

Älter als der Zweite Weltkrieg

Wie alt ein Papagei wird, hängt stark von der Art ab — aber die Spanne ist gewaltig. Der älteste dokumentierte Papagei war Cookie, ein Inkakakadu im Brookfield Zoo bei Chicago. Er kam 1934 als Jungvogel dorthin und starb 2016 mit mindestens 82 Jahren.

Unsere Papageien → Guinness World Records, „Oldest parrot ever“: Cacatua leadbeateri, 30.06.1933 – 27.08.2016.

Drei Inseln, sonst nirgends

Rankis Art lebt wild nur auf drei indonesischen Inseln: Yamdena, Larat und Selaru. Alle Papageien stehen seit 1981 unter Artenschutz — Rankis Art eine Stufe höher als WILD und Skippy, in der strengsten Schutzstufe des Washingtoner Abkommens.

Rankis Geschichte → CITES-Anhang I seit 6.6.1981; die Ordnung der Papageien in Anhang II. IUCN: potenziell gefährdet.

105 Dezibel

Ein Kakadu wird lauter als ein Presslufthammer aus zehn Metern. Wir haben bei unseren Vögeln 105 dB gemessen — normales Plaudern liegt bei etwa 47. Wer in einer Wohnung mit dünnen Wänden lebt, sollte das einmal gehört haben.

Selbst messen → Eigene Messung bei WILD und Skippy.